Metrik (fem.)
Lehre von den
strukturbildenden Prinzipien der Verssprache. Die Metrik beschreibt u. a.
folgende klanglich-rhythmischen Gegenstände systematisch und historisch
und deutet ihre Wirkung im Rahmen des jeweiligen Versprinzips (im Deutschen das
akzentuierende Versprinzip):
Versfüße als metrische Grundeinheiten,
Reimformen sowie Strophen- und Gedichtformen.
Als
Hilfsdisziplin der Metrik wird heute die Prosodie verstanden, die Lehre
von denjenigen Elementen einer Sprache, welche die Struktur von Versen
bestimmen: Silbendauer (z. B. im Altgriechischen und Lateinischen),
Silbenqualität (betont und unbetont in den germanischen Sprachen) und
Wortgrenze.